MARKTGEMEINDE
NUSSDORF-DEBANT

Service

Themen

Amtsstunden anzeigenVeranstaltungskalender anzeigenDie Seite durchsuchen

Sitzung am 16. Dezember 2008

  • Die Marktgemeinde Nußdorf-Debant hat dem Gemeindeverband Bezirksaltenheime Lienz im Jahr 2004 in Alt-Debant kostenlos ein Grundstück für den Bau eines Wohn- und Pflegeheimes überlassen. Bedingung für die Übertragung war, dass das Heim innerhalb von 5 Jahren errichtet wird. Über Ersuchen des Gemeindeverbandes wird die Frist für die Verwirklichung des Vorhabens nochmals um 5 Jahre bis 2014 verlängert.
  • Die Wohnbaugesellschaft Frieden beabsichtigt im sogenannten Saganger in Alt-Debant eine Wohnanlage mit insgesamt 30 Mietkaufwohnungen zu errichten. Um der Marktgemeinde Nußdorf-Debant das Vergaberecht für die Wohnungen zu sichern, wird grundsätzlich beschlossen, der Wohnbaugesellschaft 50 % der anfallenden Erschließungskosten nachzulassen.
  • Das Land Tirol (Agrar Lienz) hat für den Debanttal Basisweg ein Verkehrssicherheitsprojekt erarbeitet, das insbesondere die Errichtung eines Wendeplatzes bei den Roanighöfen sowie Straßenaufweitungen bei den Zufahrten zu den Wainighöfen vorsieht. Der Gemeinderat erteilt dem Projekt samt dazugehörendem Finanzierungsschlüssel die Zustimmung.
  • Bisher hat die Marktgemeinde Nußdorf-Debant im Rahmen der Landwirtschaftsförde-rung den heimischen Bauern einen sogenannten „Besamungszuschuss“ bezahlt. Auf-grund neuer Europarechtlicher Bestimmungen musste dieser Zuschuss zuletzt einge-stellt werden. Um die heimische Landwirtschaft dennoch weiterhin unterstützen zu können, wird ab dem Jahr 2009 Vieh haltenden Betrieben anstelle des Besamungszuschusses eine Bewirtschaftungsprämie gewährt.
  • Der Gemeinderat beschließt, die Gemeinde-Richtlinien für die Zuerkennung der Mietzinsbeihilfe wie folgt zu ändern: Die Wartefrist für die Beihilfeninanspruchnahme beträgt ab 01.01.2009 nur mehr 2 Jahre (bisher 5 Jahre) und kann vom Wohnungsausschuss in besonders berücksichtigungswürdigen Fällen nochmals weiter verkürzt werden. Zusätzlich wird der maximal gewährte Zuschuss von € 3,00 auf € 4,00 pro m² förderbare Wohnnutzfläche erhöht.
  • Der vom Bürgermeister vorgelegte Haushaltsvoranschlag 2009 mit Gesamteinnahmen und Gesamtausgaben von je € 5.937.500,-- wird einstimmig beschlossen.